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Wohlfühlort

Nach Feierabend geht es in den Sonnenuntergang. Den erschwimme ich mir im Freien und auf der 50 Meter Bahn *loveit* 3x800 Meter bunt gemischt lassen mich dahingleiten und von der langen "Teichüberquerung" träumen sowie von meiner Rückkehr in den Ort meiner Kindheit und des bayrischen Spracherwerbs in 14 Tagen. 1:01:33 - swim 2800 Meter; GA1

Rote Pedale, rote Schuhe

Erholung, zumindest passiv, tut weh. Die Knochen knarzen und die Muskel- und Sehnenansätze maulen, besonders in der Nacht. Man nennt dies wohl auch Adaption. Die Tage der Bewegungslosigkeit wurden mit radbasteln ausgefüllt. Nachdem "Die Perle' schon rote Pedale, ich fahre Speedplay, hat bekam sie gestern noch rote Schuhe auf ihre Felgen. Mädchenfahrrad halt   Ein früher Feierabend, beschert mir schneller Bewegung als gedacht. Nach Clean&Jerk fühlt sich das Gestell auch nicht mehr so klapprig an. Trotzdem bleibt es bei einer Minisportwoche die sich ganz ungewohnt anfühlt und mich innerlich unruhig macht. 1:00:00 - kraft.

Bei schön kann jeder...

oder das Ende vom Trainingslager@Home und für diese Woche die Beine hoch. Der Frühling wurde erzwungen und wenn nicht sich in die warme Klamotte gezwungen, zumindest noch beim Start. Das Wetter wurde besser, die Sonne fing das scheinen an und es lies sich sogar auf dem Rad in Kurz/Kurz fahren. Zum Ende hin hieß es wieder Nehmerqualitäten an den Tag legen, aber auch die Wettkampfkonfiguration wollte getestet werden. Bei gefühlten 2°C und heftigem Wind, in kurzen Hosen ein Koppeltraining, fordert mehr die mentalen als die körperlichen Fähigkeiten. Geplant waren 23 Einheiten in 17 Tagen mit einem Pausentag. So ganz one2one ließ sich das dann doch alles   nicht umsetzten. Ein heftiger Regentag zwang mich auf die Rolle (kaum abgestiegen schien die Sonne). Einmal streikte mein Wohlbefinden mit Kopf, Magen und Kreislauf und ließ dadurch eine Laufeinheit auf dem Zettel und mich auf dem Sofa liegen. Das andere mal machte mir ein Loch im Pneu einen Strich durch die Rechnung....

Abschlussarbeit

Auf zur letzten Runde. Fünf Stunden soll sie lang sein und möglichst flach. Sich 20 mal über die Strecke der Ruderregattastrecke zu prügeln macht keinen Sinn und so wähle ich das kleinere (Geh)Ü(g)bel und begebe mich ins Hinterland. Ohne großen Plan im Kopf fahre ich mal einfach los. Die grobe Richtung ist Petershausen/Schrobenhausen mit Umwegen. Nach guten 2 Stunden gibt es die erste Fütterung und ich entschließe mich für die "etwas" kleinere Runde über Petershausen. Nach 75 Kilomtern, an der Ruderregattastrecke, gehen mir die Körner aus und mach eine kurze Rast um meine Speicher mit der restlichen Tüte von Nüssen und Beeren auf zu füllen. Memo an mich, bei langen Strecken doch besser die Energieversorung regeln. Nach dem die Speicher wieder voll sind, die Beine trotzdem leer, lasse ich mir den Schneid nicht abkaufen zumindest die 100km voll zu bekommen. Die 5 Stunden hab ich leider nicht geschafft, dafür bin ich es für heute. Das war nun mein zweiter Hunderter ...

Gegen den Schweinehund und den Wind

Es regnet, es hat 7°C und der Wind bläst mit 27 km/h Nord-Ost. Die Wetter- App auf dem Mäuseklavier sagt mir das zumindest gegen Nachmittag der Regen nachlassen soll. So fange ich am Vormittag die Essenbeute und mache mich danach auf den Weg. Üblicherweise fängt mein Training an der Haustüre an und endet auch an dieser, nur heute nicht. Ich schnappe mir das Auto und packe hinein: ein Rad und Wärmeklamotten nach dem Training und sämtlichen anderen Kram. An der Regatta angekommen bläst mit der Wind entgegen das ich sogar in Aeroposition das Gefühl habe einen CW -Wert eines Scheunentors zu haben.  In meinem Kopf spielen Teufelchen und Engelchen Ping - Pong . Warum mach ich das überhaupt, warum tue ich mir das in dem zukünftigem Wettkampfoutfit , gut etwas war es mehr, an?  Da spielt aber auch ein Film in meinem Kopf in dem Bob letztes Jahr die Langdistanz absolviert hat und ich bin bei 2°C weniger jetzt ein Weichei ?  Bei 11°C und Nieselregen bin ich le...

Frühsommer auf dem Land

Die Sonne über dem Dachauer Hinterland. Also los und über das nette Gehügel nach Markt Indersdorf und übere weitere Hügel wieder nach Hause begleitet vom üblichen Wind im Norden von München. Wohl das bessere Übel als Regen. 2:55:30 - bike 60.48 km; GA1

Frühsommer in der Stadt

Sonne über dem Olyturm, also raus und einmal um diesen und seinen Berg laufen. 1:39:12 - run 13.20 km; GA1/2

Ein Pfffffff aus dem Pneu

Kaum das ich gestartet bin, den Scheitelpunkt der ersten Brücke erreichte sprach mein Vorderreifen mit mir. Pffffffffff sagte er zu mir, ich habe keine Luft mehr. Grrrrrrr macht es kurz in meinem heißspornigem Innerem, jetzt hat er mich auch erwischt. Ich rufe meinen GöGa an und er fragte ganz lieb ob er mich holen soll.  Wer sein Fahrrad liebt der schiebt, gut das ich noch nicht weit von der Haustüre weg war. Schlau wie ich bin hängt nämlich das Notfallset unter dem Sattel vom Teufelchen, also bei mir im Keller. Die Inspektion zeigte das selbst der Mantel, dank dem Rollsplitt im Eimer war. So stellt sich die Frage "das Teufelchen" aufpumpen oder als Organspender hernehmen. Eine Stunde später, nach dem erstem Start, gehe ich wieder mit "der Perle" aus der Türe raus und fahre in meinem Zeitfenster noch das was zu retten ist. 1:56:13 - bike 44.36 km  

Ohne Datum in Kopf

X-einbeinige Wiederholungen in sämtlichen Variationen lassen meinen Kopf gar nicht zum denken kommen. Der ist erstaunlicherweise wieder klar und die Kaldaunen raunen auch nicht mehr. Dafür sind jetzt die Beine aus Gummi und wurden erstmal mit Obstsalat und frisch gepressten Karotten-, Apfel-, Ingwersaft in die kurzfristige Regeneration geschickt. 1:25:00 - Kraft