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Eine Mail und ihre Folgen

Ende November beim stöbern im Internet durch reinen Zufall gelesen.


Schwimmen mit dem Weltmeister – netzathleten.de und arena machen es möglich



Was macht Frau Klappergestell, schreibt eine Mail mit dem Inhalt: 
"Warum ich dabei sein will? Ganz einfach…ich bin im Wasser zu Hause. Konnte schon mit 3 Jahren schwimmen, war mit 4 Jahren im Verein und bin dem Schwimmsport eigentlich immer aktiv treu geblieben und war als Kind/Jugendlicher meiner Ansicht richtig gut im Wasser unterwegs. Leider spielte das Leben nicht so mit und so wurde mal mehr, mal weniger ins Wasser gegriffen aber immer mit Leidenschaft.
Jetzt da es mir durch den Job, ich arbeite in der Systemgastronomie,  leider selten vergönnt ist mich in die Obhut des Trainers zu begeben würde ich mich sehr darüber freuen eine Trainerstunde mit Paul Biedermann zu genießen. Das wäre für mich die Gelegenheit Fehler zu erkennen und auszumerzen die sich im Laufe der Jahre durch das autonome Training eingeschlichen haben."

Bei meinem Glück in der Liebe, so wenig hab ich Glück im Spiel. Zwar mal kurz mit dem Gedanken gespielt, es wäre toll, aber mal abgehakt da noch nie etwas gewonnen.
Heute, in meiner Pause die mit chatten, surfen und rätseln verbracht wurde klingelte kurz vor Ende meine Telefon. Hmmmm die Nummer kenne ich nicht, wer will denn was von mir? Ran an den mobilen Sprechapparat und eine nette freundlich Stimme meldete sich mit: "Hallo ich bin....von den Netzathleten. Du hast dich doch für das Training mit Paul Biedermann in München beworben. Du bist mit dabei."
Ich..nein wirklich.. Wahnsinn...das gibt es doch gar nicht...ich freu mich riesig...kann es kaum glauben...und was ich sonst noch in dem Moment gesabbelt habe. Klappe fällt runter, kurfristige Sprachlosigkeit gefolgt von einer riesen Freude. Ich schwimme in einem der angeblichsten schnellsten Wasser der Welt, gut das tue ich des öfteren nur nicht so, und werde gecoacht von einem Profi. Kindheitsträume kommen von 1972 der Sommerolympiade in München auf. Damals war das Leben außerhalb schwarzweiß und ich saugte die Wettkämpfe mit Mark Spitz im TV auf als ob sie feinste Limonade wären.

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