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Schwimmen mit Paul oder mein neues und altes Mantra

Zu meinem neuen und altem Mantra später. Heute war es soweit, ein Training mit Paul Biedermann. Gewonnen über die Netzathleten.de  und organisiert von Arena.

Härtetest

Es stand ein Härtetest an. Denn nach 9 Stunden zappeln, sausen, schleppen und stehen im Job direkt nach Hause zu laufen sind Bedingungen die noch vor kurzem ein Totalversagen des unteren Laufsystems hervorgerufen haben. Abends um 19:30 die Arbeitsklamotte mit der Laufklamotte getauscht, rein in die Laufpuschen, den Tracker vom neuen *Mäuseklavier* gestartet und ab. 9 Stunden stehen sind zwar nicht besonders förderlich für schnelle Beine, zumindest spielten die Bänder im linken Fuß mit und der Tonus der Wadln ist nicht hoch. Es wird ein gemütlicher Lauf über den Olypark nach Hause. Zu Hause angekommen ist der Kopf durchgepustet. Knappe 7km @ 7.50 GA1, Die Ampelpausen sind da noch nicht rausgerechnet.

Schlafen

Wird wohl in Zukunft meine wichtigste Trainingseinheit werden. Mit der richtigen Mütze Schlaf geht alles leichter von den Füßen. Gestern Nachmittag eine kleine Testrunde im Kapuzinerhölz angelaufen um den Hax auf allen möglichen Bodenvarianten zu belasten. Kein mucken und maulen. Gut so, dann kann ja endlich wieder losgelegt werden. Ob ich aber die fünf Wochen rückstand aufholen kann ist fraglich. 5,5km in 38 Minuten zwischen GA1 und GA2 mit 4 kurzen Sprinteinlagen.

Aschenputtel

Das Spielchen mit den Schuhen zog sich dann noch bis zum 1. Dezember hin. Denn da kamen endlich die passenden Schuhe, bis dahin weiter gelitten, weiter ein gereiztes Sprunggelenk und Bänder. Das ergab leider einen DNS bei der ersten Runde der Winterlaufserie. Jetzt hat sich endlich das Fußgelenk beruhigt und das anlaufen war ohne Beschwerden. Trotzdem 4 Wochen Pause sind wegen ein Paar läppischen Schuhen absolut ärgerlich.

Freilaufende Lumpis

Am Montag mit dem Fahrrad auf dem Heimweg einen Stern gerissen, weil so ne kleine "herrenlose" Fußhupe mit vor das Vorderrad gerumpelt ist. Herrchen nix mitbekommen, anderer Fußgänger mich gleich gefragt ob alles o.K. ist? Durch meinen Abflug mit dem Mopped vor drei Jahren hab ich gelernt NICHT MIT DER HAND ABSTÜTZEN.  

Das hat nun frau davon...

wenn sie seit gut über einem Jahrzehnt nur noch in Turnschuhen, "Gesundheitslatschen" und anderen dem Fuß wohl wollendem Kleid rumrennt. Grund des ganzen Terrors sind die neuen Arbeitsschuhe. Der Abschluss des Schuhs und ist genau unterhalb des Knöchels vom Fußgelenk und daher wird das ganze System über 8 Stunden gereizt. Der Schuh ist an sich bequem, aber halt wohl nicht passend für meine zart besaiteten Laufapparate. Am Liebsten würde ich mit meinen Free arbeiten, aber die sind leider nicht Öl- und Chemikalienresistent und haben keine rutschfeste Sohle. Genau die benötige ich aber bei mir hinter der Theke. Ich könnt mich in den Hintern beißen das ich meine "alten" Schlappen in die Tonne getreten habe und nicht abgewartet habe...aber was soll's. Neue sind Bestellt und bis dahin ist durchbeißen angesagt. Also ins Wasser, ans Eisen und immer wieder antesten ob der Hax mault. Zwar im Hinblick auf den 03.12 suboptimal, aber was soll es. Problem erkannt, Proble...

Was ist das?

...was mich an manchen Tagen immer ausbremst? Immer wieder das gleiche Spiel. Es läuft sich locker an und dann macht schlagartig links die Wade zu. Gehpause, alles wieder gut für fünf Minuten und dann wieder das gleiche Spiel. Zu hoher Muskeltonus in den Waden durch das Schwimmen, zu wenig Flüssigkeit, Mineralien? 

Selbst der Nikolaus wird schneller sein

Dienstag wegen toter Fische, auch Job genannt, ne Pause eingelegt, überhaupt zwei Tage mit dem Rad in den Job ein Weichei gewesen. Heute zumindest nach einer kleinen Ruhephase für 2 kleine Meilen mit An- und Abreise im Flutlicht des Sportplatzes diesen umrundet. Fazit: noch immer keine Tempohärte...ich werde den Nikolauslauf schleichend bestreiten.