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Frühstück wird absolut überbewertet



Irgendwann ist es Zeit aufzubrechen. Frühstück, was ist das? Zu lange Kaffee getrunken, zu lange gequasselt. Die Pläne vom Vorabend sind in Schall und Rauch aufgegangen, aber es gibt an dem Vormittag dann doch noch einen fixen Termin - den Womensrun. Dort kann ich schon mal das jubeln und anfeuern für morgen üben. Die schnellste Frau ist mit knapp 17 Minuten wieder im Ziel da ist der Rest vom Lindwurm mal gerade bei der Halbzeit.
Der Tag geht auch in die zweite Halbzeit und endlich gibt es beim Italiener was zu essen, denn so recht an Füße still halten ist nicht zu denken. Es geht zum Bike-Check-In und ich beaugäpfel den Schwimmausstieg und den Kanal. 


Mit meinen Staffelpartnern geht es zur Wettkampfbesprechung. Nochmals alles ansprechen, Unklarheiten aus dem Weg räumen. Die Spannung steigt. Die Wunschzeit meiner Staffelpartner an mich ist eine 1:20:00. Rein rechnerisch dürfte das möglich sein, rein rechnerisch...aber der Neo und ich haben ein sehr angespanntes Verhältnis.

Von zu Hause bekomme ich die Frage gestellt ob ich mich auf einer kulinarischen Rundreise befinde oder auf einem Wettkampf, denn es geht zur traditionellen Henkersmahlzeit beim Dönermann. Zurück im Camp bereitet sich eine gewisse Anspannung aus. Ob Einzelstarter oder Staffelteilnehmer, jeder geht mit seinem Start am nächsten Tag anders um.


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Schockstarre???

Da hilft jetzt nicht das große jammern, sondern das beste daraus zu machen.  Und wenn es nicht klappen sollte habe ich viel von der Vorbereitung mitgenommen und erfahren dürfen und freue mich trotzdem so weit gekommen zu sein. Es ist keine Selbstverständlichkeit unter den Voraussetzungen bei meinem linken Knie. In Schockstarre zu verfallen ist nicht meins, so ging es für heute 3*500 a 11:00 ins Wasser. Für locker ganz annehmbar um dann noch 45 Minuten Aquajogging dranzuhängen. Bewegungstherapie halt. Bewegung tut gut, sorgt für Produktion der Gelenkschmiere und Nahrung für den Restbestand an Knorpel. Impact macht aber Aua, daher ist bis zum Thermometer, das meint die Autokorrektur, Termin beim Handwerker der Plan erstmal auf Eis, ist eh grad Ruhepause. Ach gestern gab es mal passiven Sport in Ingolstadt. Erste Frau anfeuern. 

Wasserflöhe

Langstreckentauchen, Purzelbaum vorwärts und rückwärts, Torwart und Stürmer, spielerisches Technik Training für Zwerge und Badewannenrennen im Schwimmbad. Dazwischen noch das eigene Training gepackt. 3,5 Stunden mit den Wasserflöhen im Wasser.  1:10:00 - Swim 3300 Meter

Kraftfüße

Hält zwar nicht die Klappe, das ISG, ist aber schon ruhiger. Die Thai-Boxing-Salbe wirkt.  So geht es mit einem leicht abgeändertem Plan weiter, die Lauffüße dürfen sich noch einen Tag erholen. Dafür müssen die Kraftfüße für eine Stunde beugen und stemmen.